Klassische Liebesgedichte für Verliebte und für den Valentinstag

Auf Kieseln im Bache da lieg ich, wie helle!
Verbreite die Arme der kommenden Welle,
Und buhlerisch drückt sie die sehnende Brust.
Dann führt sie der Leichtsinn im Strome danieder,
Es naht sich die zweite, sie streichelt mich wieder:
So fühl ich die Freuden der wechselnden Lust.
Und doch, und so traurig, verschleifst du vergebens
Die köstlichen Stunden des eilenden Lebens,
Weil dich das geliebteste Mädchen vergißt?
O ruf sie zurück, die vorigen Zeiten!
Es küßt sich so süße die Lippe der Zweiten,
Als kaum sich die Lippe der Ersten geküßt.
Johann Wolfgang Goethe, 1768








Unsere schönsten Liebesgedichte zum Valentinstag
Der Valentinstag am 14. Februar jeden Jahres gilt als der Tag der Verliebten. Der tatsächliche Ursprung des Feiertages besteht (Quelle: Wikipedia) darin, dass am 14. Februar in manchen christlichen Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde und hat nichts mit der Sage um den als Märtyrer gestorbenen heiligen Valentin zu tun. Der katholische Heilige liegt heute in der bayerischen Stadt Krumbach, Landkreis Günzburg begraben. St. Valentin soll der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt haben.