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Altersabhängiger Homocystein Spiegel |
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Sonntag, 16 April 2006 |
(rgz). Der Homocystein-Spiegel ist altersabhängig und steigt ab der
Lebensmitte kontinuierlich an. Jeder zweite Erwachsene über 45 Jahren
hat zu viel davon im Blut. Das Problem: Man merkt zunächst nichts und
hat keine Beschwerden. Das
Homocystein tut nicht weh, schadet aber dem Körper: Es trägt dazu bei,
dass Fette schneller in die Gefäßwände eingelagert werden und diese
verkalken. Daher gelten erhöhte Homocysteinwerte als großer
Risikofaktor für Herzkrankheiten. Sie sind womöglich noch gefährlicher
als das Cholesterin!
 Foto: djd/RatGeberZentrale Diät, körperliche Bewegung und
Entspannungstraining helfen dagegen nicht. Ein wirksamer Gegenspieler
des schädlichen Homocysteins sind allerdings die B-Vitamine, wie z.B.
Vitamin B2, B6, B12 und Folsäure. Sie halten die "Gefäßschädlinge" in
Schach und sorgen dafür, dass die Arterien nicht verstopfen. Das
bestätigte kürzlich eine Studie von Biochemikern der Universität Jena,
bei der 50 ältere Patienten mit Arteriosklerose ein Jahr lang
erfolgreich mit B-Vitaminen behandelt wurden. Wer über 45 Jahre alt ist
und aktiv sein Herz schützen möchte, sollte daher an eine ausreichende
Versorgung mit B-Vitaminen und hier besonders mit Vitamin B12 denken.
Für die Auffüllung der geleerten B12-Speicher gibt es z.B. in der
Apotheke Trinkfläschchen mit hochdosiertem Vitamin B12. Eine
Kuranwendung sollte immer mit dem Arzt oder Apotheker besprochen
werden.
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