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Wechseljahre: Natürliche Hormone sind im Kommen |
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Sonntag, 30 April 2006 |
Die Umstellung ist gewaltig - die Verunsicherung ebenso. Wenn Frauen in
die Wechseljahre kommen, machen ihnen neben psychischen Problemen
häufig auch körperliche Beschwerden massiv zu schaffen. Hitzewallungen,
Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Depressionen sind
nur einige der Folgen, die der hormonelle Wandel mit sich bringt. Um
den Alltag besser meistern zu können, ist für viele Patientinnen eine
Hormontherapie der einzige Ausweg. Doch Studien über mögliche Risiken
und eine kontroverse Berichterstattung in den Medien sorgen nicht eben
für Vertrauen in eine Hormonbehandlung.
Je früher desto besser
Umso
erfreulicher sind daher die jüngsten Auswertungen der Nurses Health
Study (NHS), die zeigen, dass die frühzeitige Gabe von Hormonen - das
heißt spätestens fünf Jahre nach Einsetzen der Wechseljahre - das
Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko nicht erhöht, sondern im
Gegenteil sogar senkt. Wie auch Prof. Amos Pines, der Präsident der
Internationalen Menopause-Gesellschaft, bestätigt, ist der aktuellen
Studie zufolge das "Timing" entscheidend für den Erfolg des
Gefäßschutzes durch Östrogene. Vor allem über die Haut verabreichte
Hormone erweisen sich dabei im Unterschied zu oral eingenommenen
Östrogenen als vorteilhafter, da sie individueller und niedriger
dosiert werden können. Selbst bei einer ausgeprägten Arteriosklerose
nehmen auf die Haut aufzutragende natürliche Östrogene - wie etwa
Gynokadin Dosiergel - in experimentellen Studien kaum einen Einfluss
auf den Fettstoffwechsel und die Gerinnung. Das Thromboembolierisiko
ist somit nicht erhöht.
Kein erhöhtes Brustkrebsrisiko mit natürlichen Hormonen
Generell
kann natürlichen Hormonen ein günstigeres Nutzen-Risiko-Verhältnis
bescheinigt werden als synthetisch hergestellten Präparaten. In einer
siebenjährigen französischen Untersuchung zeigte sich eindeutig, dass
eine kombinierte Hormontherapie mit natürlichem Östrogen und
natürlichem Progesteron (wie Utrogest) im Gegensatz zu künstlichen
Gestagenen nicht zu einer Erhöhung des Brustkrebsrisikos führt. (Quelle: djd/Gynokadin)
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