Warum Gewürze zu Weihnachten besonders gut tun

Gewürze für die Gesundheit

Manchen Menschen ist nicht bewusst, dass die typischen Weihnachtsgewürze wie Zimt, Koriander oder Gewürznelken eine meist positive Wirkung auf die Verdauung haben. Es gibt sogar typische Weihnachtsleckereien, die blähungsmindernde, krampflösende und verdauungsfördernde Würzstoffe enthalten. „In Lebkuchen oder Printen sind es beispielsweise Piment, Zimt, Muskat, Ingwer oder Anis. Weihnachtssüßigkeiten sollten dennoch nur in Maßen verzehrt werden, denn trotz Gewürzvielfalt kann es zu Völlegefühl und Blähungen kommen“, erklart Diplom-Oecotrophologin Dr. Claudia Küpper.


So werden deftige Braten bekömmlich

Auch deftige Braten lassen sich durch Zugabe von Beifuß, Majoran, Fenchelsamen oder Rosmarin bekömmlicher zubereiten. Diese Gewürze und Kräuter enthalten Inhaltsstoffe, die beispielsweise die Produktion von Magensaft und Gallensäure anregen, somit die Verdauung fördern oder entblähend wirken. Wer trotzdem unter Blähungen leidet, sollte sich für den Akutfall ein entschäumendes Mittel aus der Apotheke, zum Beispiel Lefax, bereit legen. Der Wirkstoff Simeticon löst die Luftbläschen im Darm auf schonende Weise auf, ohne den Körper zu belasten.

Weihnachtsduft regt die Verdauung an
Nicht nur die wohltuende Wirkung mancher Gewürze macht die Weihnachtszeit zum Genuss. Es gibt einen weiteren Aspekt: „Aroma und Geschmack der Weihnachtsgewürze lassen sprichwörtlich das Wasser im Munde zusammenlaufen, denn die enthaltenen ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe regen den Speichelfluss an“, erläutert Dr. Claudia Küpper. Für die Verdauung ist das optimal.

Doch Vorsicht: Trotz der positiven Wirkung von Gewürzen kann besonders zu fettes und üppiges Essen zu Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden führen. Bei akuten Beschwerden ist Soforthilfe mit rezeptfreien Medikamenten sinnvoll. Bewährt hat sich beispielsweise Talcid mit dem Wirkstoff Hydrotalcit: Es neutralisiert nicht nur den Säureüberschuss, sondern bildet dabei auch Bicarbonat, das die körpereigene Schutzbarriere der Magenschleimhaut verstärken kann.

Artikel – Vorsicht: Trotz der positiven Wirkung von Gewürzen kann zu Üppiges Essen zu Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden führen. Foto/Quelle: djd/Bayer Vital/Lefax

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